4 - Besichtigungen

Der Pfingssonntag stand ganz im Zeichen der Familien

Versammlungsplatz
Versammlungsplatz "Drei Linden" in Schwendau

Der Pfingstsonntag am 27. Mai stand ganz im Zeichen der Familien.
Punkt 10 Uhr fuhren am Europahaus in Mayrhofen zwei Busse ins hintere Zillertal nach Brandberg und Finkenberg. In Brandberg wurde der erste Bus von Bürgermeister Heinz Ebenbichler und Altbürgermeister Hermann Thanner bereits erwartet. Eine Führung durch den Mitterstall, ein altes Stallgebäude, das heute als Museum die Geschichte Brandbergs beheimatet und darstellt, und ein Spaziergang zur Kirche und dem Friedhof schlossen sich an.

Der zweite Bus wurde in Finkenberg am Gemeindeamt vom Vizebürgermeister Andreas Kröll und dem Ortschronisten Sepp Gredler freudig erwartet. Gäste und Nachfahren wurden mit einem Schnapsl begrüßt und in einer kleinen Ausstellung über die Geschichte Finkenbergs informiert. Ein kurzer Film rundete den Besuch in Finkenberg ab. Die englische Übersetzung des Films wurde von Silke Sauer, der Nichte von Helga Bast, übernommen.


Danach fuhren die beiden Busse jeweils in den anderen Ort und die Mittagspause wurde danach in Mayrhofen eingelegt.
Am Nachmittag starteten die beiden Busse Richtung Schwendau und Zell am Ziller.

 

 

Der Besuch im Regionalmuseum in Zell am Ziller, das mit mehreren Gebäuden die ländliche Struktur der vorigen Jahrhunderte aufzeigt, war der Beginn der Nachmittagsbesichtigungen.
In der Reme beim Neuhauswirt zu Schwendau gab es, wie landesüblich in Tirol, ein Begrüßungsschnapsl. Reme ist ein Wort aus dem Zillertaler Dialekt und bedeutet die Rampe an der Scheune. Die Reme wird als Kulturscheune für viele Veranstaltungen genutzt und Herr Rauch stellte den Besuchern die Räumlichkeiten vor.
Der Versammlungsplatz bei den drei Linden in Schwendau durfte bei der Rundfahrt natürlich nicht fehlen.
Im Museum Strasser Häusl in Laimach lässt Rosi Kraft mit ihrer Sammlung alter Gerätschaften das Leben der Vorfahren bis ins kleinste Detail wieder aufleben. Beeindruckt zeigten sich Gäste und Nachfahren vom Leben ihrer Vorfahren im Zillertal. Rosi Kraft hatte das Strasser Häusl 1999 gekauft, saniert und restauriert und als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Haus gehörte der Familie Strasser, die als Nationalsänger bei ihren Reisen durch den Nordosten Deutschlands das Lied „Stille Nacht“ verbreitete. Sie traten mit großem Erfolg in Leipzig und auch in Berlin beim preußischen König auf. Mit Zillertaler Gebäck wurde den Gästen der Rundgang durch das Strasser Häusl versüßt.

 Fotos Franz Geisler, Mayrhofen und Holger Bast, Bonn - © 2012

 

____________© 2012____________